Auslandszahlungsmittel
Zahlungsmittel im Vergleich
Eine Übersicht der verschiedenen Zahlungsmittel im vergleich. Zu beachten ist, das in vielen Afrikanischen Staaten keine Kreditkarten akzeptiert werden. Darum ist immer zu empfehlen: 1/3 Travelcheques (z.B. AmEx), 1/3 US Dolla, und 1/3 in Euro mitzunehmen.
Wichtig: Der Euro ist in Afrika (ausser bei den Banken) noch ein sehr unbekanntes Zahlungsmittel, darum sollte man sich nicht wundern wenn viele ihn nicht als offizielles Zahlungsmittel anerkennen. Das sollte sich aber im Laufe der Zeit ändern.)
Die untenstehende Tabelle ist von: Globetrotter tavel Info und Swissbankers, beide aus der Schweiz. Wenn jemand eine gleichwertige Quelle auf Deutschland oder Österreich weiss, dann bin ich dankbar für eine kurze Mail.
Bargeld
Bargeld ist nach wie vor das beliebteste Zahlungsmittel auf Reisen - und selbst in Europa manchmal das einzige, das akzeptiert wird. In abgelegenen Regionen, z.B. auf kleinen griechischen Inseln, wechseln Bankfilialen unter Umständen nicht einmal fremde Banknoten und lösen auch keine Traveller Checks ein.
Banken und Wechselkurse
Ausländisches Geld gibt es in der Schweiz für praktisch jede Destination. Am besten kauft man es bei seiner Hausbank, wo Kommissionen und Gebühren meistens entfallen. Die besten Kurse offerieren die Migrosbank und die Post, die schlechtesten gibt's an Flughäfen. Grössere Beträge sollte man erst im Reiseland umtauschen. Der Kurs ist dort meist etwas besser.
Sicherheit
Viel Bargeld auf sich zu tragen ist riskant. Je mehr Bargeld man mit sich führt, um so wichtiger ist es, dass man es auf mehrere Stellen verteilt aufbewahrt: auf dem Körper im Geldgurt, im Portemonnaie, in Kleidern und im Hotelsafe. Notreserve, am besten in US-Dollar bar, da sie fast überall problemlos wechselbar oder direkt einsetzbar sind.
EC-Karte
Mit der EC-Karte kommt man inzwischen an 178'000 Automaten in Europa und den übrigen Mittelmeerländern günstig an sein Geld. Bezahlen kann man mit der EC-Karte überall dort, wo ein entsprechendes Zeichen angebracht ist.Kommission
Die Kommission beläuft sich auf Fr. 5.- bis maximal Fr. 9.- pro Bezug. Pro Tag sind mehrere Bezüge bis zu einem Betrag von rund Fr. 1'000.- möglich, plus täglich Fr. 2'000.- zum Einkaufen.Maestro
Seit kurzem bieten die Schweizer Banken die EC-Karte mit der Dienstleistung "Maestro" an. Mit ihr kann man neu auf der ganzen Welt bezahlen und Bargeld am Bancomaten beziehen. Einkaufen kostet 1 Prozent der Kaufsumme (mindestens Fr. 1.50). Pro Barbezug am Automaten werden Fr. 5.- verrechnet.
Travelers Cheques
Wer Sicherheit gross schreibt, wählt Travelers Cheques, die gegen Diebstahl und Verlust versichert sind. Allerdings kann man mit ihnen im Prinzip nur Bargeld beziehen. In den USA oder anderswo in grossen Touristenzentren, Hotels usw. werden sie zum Teil direkt an Zahlung genommen. Travelers Cheques gibt es in acht Währungen. Für Europareisen sind Travelers Cheques in Schweizer Franken okay, für andere Kontinente sind Travelers Cheques in US-Dollars geeignet.
Kommission
Beim Kauf von Travelers Cheques in der Schweiz zahlt man 1 Prozent Kommission. Beim Einlösen sind Kommission und Wechselkurs sehr unterschiedlich. Immerhin:
Swiss Bankers und American Express zahlen Spesen zurück, die über 1 Prozent betragen (Belege aufbewahren!). Travelers Cheques kann man auch bei der Post über die Gratisnummer 0800 807 709 bestellen, falls man ein Postkonto hat (Versandspesen 5 Franken).
Sicherheit
Verlorene Travelers Cheques werden laut Angaben der Banken meist innert 24 Stunden kostenlos ersetzt. Auf der SOS-Card, die man beim Checkkauf erhält, findet man die notwendigen Angaben.
Zahlungsmittel im Vergleich
Papiergebundene Auslandzahlungsmittel
Als Vorbereitung für Ihre Reise hat Swiss Bankers für Sie eine Übersicht über die gängigsten Reisezahlungsmittel und deren Kosten zusammengestellt. Swiss Bankers übernimmt allerdings keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen.