Glysantin ist ein Markenname der BASF für eine bei vielen Verbrennungsmotoren eingesetzte Kühlflüssigkeit. Es war das erste Kühlerschutzmittel auf dem Markt und wurde 1929 von dem Chemiker Dr. Jordan zum Patent angemeldet. Je nach dem Verdünnungsgrad mit Wasser ist das Mittel bis zu -40 Grad frostsicher. Zudem schützt es vor Korrosion. Wegen dieser Vorteile wird es anstatt von Wasser in Wasserkühlungen, inbesondere in Kraftfahrzeugen eingesetzt.
Die zum effizienten Wärmetransport notwendige Wärmekapazität wird nur erreicht, wenn ausreichend Wasser in der Flüssigkeit vorhanden ist. Wasser ist einer der Stoffe mit der höchsten Wärmekapazität. Wenn nicht gerade eine gebrauchsfertige Mischung verwendet wird, muß - abhängig von der gewünschten Frostsicherheit - mindestens 1:1 Wasser hinzugefügt werden.