Motorrad Versichern:
Wie die Auto-Versicherung?
Versicherungen sind nur was für Angsthasen? Mag sein, aber bestimmte Policen sind nun mal Pflicht. Und um die Motorradversicherung kommt auch kein Hell`s Angel herum. Ob Chopper, Cruiser oder Enduro - wer Motorrad fährt, muss zumindest eine entsprechende Haftpflichtversicherung besitzen, wer sein Bike liebt, kann auch noch eine Kaskoversicherung abschließen. Im großen und ganzen funktionieren die Motorradversicherungen ähnlich wie die für Autos, die Unterschiede stecken im Detail.
Die Gemeinsamkeiten: Die Leistungen von Haftpflicht-, Teil- und Vollkasko-versicherungen sind die gleichen wie beim Auto. Auch Faktoren, die den Beitrag beeinflussen, sind die selben, nämlich Fahrzeugtyp, Motorleistung und Selbstbehalte bei der Kaskoversicherung.
Rabatte für bestimmte Fahrergruppen, etwa Frauen, Beamte, Wenigfahrer oder Garagenbenutzer gibt es auch bei der Zweiradversicherung. Auch beim Motorrad wird der Wohnort des Fahrzeughalters zunehmend wichtiger. Die Unterscheidung in Regionalklassen ist bei der Kfz-Versicherung gang und gäbe, inzwischen lassen auch einige Motorrad-Versicherer die regionale Risiko-Statistik in die Prämien einfließen.
Wie Autos werden auch Motorräder in Schadenfreiheitsklassen eingestuft, sowohl bei der Haftpflicht-, als auch bei der Kaskoversicherung. Früher gab es nur fünf Schadenfreiheitsklassen, nach dem dritten schadenfreien Jahr war die günstigste Tarifstufe, damals 45 Prozent, erreicht. Mittlerweile ist das Angebot größer geworden, manche Gesellschaften unterscheiden in mehr als 35 Schaden-freiheitsklassen, die Rabatte gehen dabei bis auf 25 Prozent herunter. In der Vollkasko-Versicherung liegen die niedrigsten Beitragssätze bei ungefähr 50 Prozent. (Quelle forium.de)