Motorrad Tipps: Bremsen üben
Tipp 1: Bremsgefühl entwickeln
Sicherheitsexperten raten, jedes Mal direkt nach dem Losfahren beide Bremsen nacheinander kräftig zu betätigen und sofort wieder loszulassen. Das schafft Gefühl für das Bremsen gleich zu Beginn der Fahrt. In einer realen Gefahrensituation wird durch das eingeübte Loslassen außerdem die Wahrscheinlichkeit eines Sturzes durch das Blockieren der Räder reduziert. Bei ABS-Motorrädern bremst man bei dieser Übung bis in den Regelbereich.
Tipp 2: Zielbremsungen vornehmen
Während der Fahrt empfehlen sich darüber hinaus gelegentliche Zielbremsungen. Dazu sucht sich der Fahrer beispielsweise einen Baum oder ein Hinweisschild aus und versucht, exakt dort anzuhalten. Dabei ist natürlich das erste Gebot, auf den nachfolgenden Verkehr zu achten.
Tipp 3: Sicherheitstrainings absolvieren
Nur in professionell angeleiteten Sicherheitstrainings bekommen Biker alle wichtigen Punkte zum richtigen und effektiven Bremsen vermittelt, in der Theorie und in der Praxis. Ein Vorteil: Auf den meisten Übungsplätzen stehen den Kursteilnehmern verschiedene Straßenbeläge zur Verfügung. Manche Anbieter stellen auch ABS-Maschinen zur Verfügung, um den Unterschied im Bremsverhalten kennen zu lernen. Denn auch mit ABS muss das gefühlvolle Bremsen intensiv geübt werden
Den nächstgelegenen Trainingsplatz und Termine erfahren Biker z. B. auf den Internetseiten des Instituts für Zweiradsicherheit (ifz) und des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR).